Author: Maik Arink

24 Jan.

0 Kommentare

SOPA

von

Am 26. Oktober 2011 wurde im US amerikanischen Repräsentantenhaus ein Gesetzentwurf herausgegeben mit der Abkürzung H.R. 3261 oder besser bekannt als SOPA. SOPA heißt soviel wie Stop Online Piracy Act, was auf deutsch soviel wie Stoppt die Online- Piraterie heißt. Der Grundgedanke des Gesetzes ist das Urheberrechtsinhaber ermöglicht werden soll die Verbreitung ihrer Inhalte effektiv zu stoppen. Anfang 2012 sollte das Gesetzt geprüft werden. Am 18. Januar 2012 war der Tag, an dem viele große Internetseiten gegen das Projekt protestieren. Dazu gehörten unteranderem Amerikanische Google Suchmaschine fügte beispielsweise einen schwarzen Balken auf sein Logo. Hingegen stellte Wikipedia für einen Tag den Dienst ein. Der Dienst Flickr von Yahoo fügte hingegen für den Tag ein Tool ein, was auf Wunsch seine Fotos schwarz werden ließ.

Doch warum Protestiert man gegen das Gesetz oder besser was bewirkt das Gesetz?

Das Stop Online Piracy Act Gesetzt sorgt grob genommen dafür das dass Internet abgeschafft wird zumindest so wie wir es zur Zeit kennen. Letzten Endes würde es immer schwieriger werden eine gute Internetseite ohne die dann geltenden Gesetzte zu verletzen. Genaueres im weiteren Artikel.

Wofür das Gesetz?

Das Gesetzt soll es Urheberrechtsinhabern von Musik, Film usw. möglich machen die Verbreitung ihrer Inhalte zu stoppen. Bisher war dieses aufgrund der Größe, Verbreitung und Verzweigung des World Wide Webs nicht (oder nur eingeschränkt) möglich.

Was genau würde das Gesetz ändern?

Bisher gilt wenn jemand einen Urheberrechtsverstoß begeht, ist die Person/Firma… dafür verantwortlich. Bisher waren die dritten bisher solange geschützt solange diese von dem Machenschaften der anderen nichts wussten. Doch genau das würde SOPA ändern.

Das SOPA Gesetzt würde das jetzt soweit ändern das nicht nur der schuldig ist der den Verstoß begeht, sondern auch alle die bei dieser Urheberrechtsverletzung mithelfen.

Vielleicht ist das jetzt etwas schwierig zu verstehen hier mal ein kleines Beispiel:

Max Mustermann veröffentlicht eine Internetseite. Auf dieser Internetseite liegt ein Urheberrechtsverstoß vor. Würde das alte Gesetzt noch gelten, wäre Max jetzt allein der Betroffene. Jetzt sind allerdings noch viele andere mit schulding wie der Hoster, der die Website von Max hostet. Ebenso ist der Provider schuld, wenn er nicht die IP aus dem DNS Server entfernt. Die Domain der Website wird beschlagnahmt bzw. enteignet. Außerdem wird noch die IP Adresse Blockiert.

…

Doch es geht noch weiter, somit wird die eigentliche Struktur des Internets zerstört.

Wenn jetzt Marie Mustermann den Link der Seite auf Facebook, Twitter usw. postet, kann das Soziale Netzwerk ebenso bestraft und vom Netz genommen werden. Das gleiche gilt für Google und andere Suchmaschinen. Diese müssen alle Suchergebnisse zu der Seite entfernen, ansonsten sind sie auch noch dran.

Was interessiert uns deutsche das?

Sollte dieses Gesetzt eintreten, dann werden wir natürlich auch etwas mitbekommen, denn die meisten die das hier lesen benutzen zum Beispiel Soziale Netzwerke oder Google. Sollte jetzt ein Video, was ein Urheberrechtsverstoß beinhaltet auf Facebook, Twitter usw. verlinkt werden, könnte der Dienst angeklagt werden. Somit würde dieser sofort vom Netz genommen werden. Das würde bedeuten das Server und Domains enteignet außerdem werden die jeweiligen IP Adressen gesperrt und aus dem DNS- Server der Provider entfernt. Doch es geht noch weiter, jede Suchmaschine wie Google oder Bing müssten sämtliche Links zu der Seite entfernen, ansonsten könnten diese auch geschlossen werden.

Ein weiterer Grund warum wir hier betroffen wären, ist das jede Firma, die eine Stelle in den USA haben nach deren Recht handeln muss. Somit könnten diese bei einem Rechtsverstoß ebenfalls geschlossen werden.

Ob jetzt der Gesetzvorschlag durkommen wird ist unbekannt. Wir halten weiter auf dem laufenden.

23 Jan.

0 Kommentare

Megaupload-Affäre – Filehoster bekommen Angst

von

Die Schließung von Megaupload

Am 19. Januar 2012 wurde der Sharehoster Megaupload von der FBI geschlossen, sämtliche Server (die rede ist von ungefähr 40 Petabyte) beschlagnahmt und 4 von 6 Betreibern festgenommen. Darunter der deutsch-finnische Kim Schmitz, der schon häufiger aufgrund von dubiosen Internet- Geschäfte aufgefallen ist.

Megaupload stand schon länger zur Kritik, weil illegale Uploads hier nahezu gefördert wurden, denn um Dateien kostenlos hochladen zu können mussten sie in einem bestimmten Zeitraum (30 Tage) immer wieder runtergeladen werden, ansonsten wurden sie gelöscht. Das macht natürlich die legale Nutzung als kostenloses Backup schwierig. Zudem wurden Nutzer damit angelockt, dass sie Geld pro Download einer zuvor hochgeladenen Datei vergaben. Mit seinen eigenen Dateien ist es schon schwieriger hohe Downloadzahlen zu erreichen. Doch das was der Nutzer hier verdient ist nur ein geringer Teil, denn der Filehoster hat laut US Angaben 175 Millionen Dollar durch Werbeeinblendungen und Premium Accounts verdient haben. Doch das fast 3 fache soll an Schaden wahrend der 7 Jahre, die Megaupload schon besteht, bei den Rechteinhabern entstanden sein.

Aufgrund der Schließung von Megaupload reagierte die Hackergruppe “Anonymous” indem sie Webseiten von Firmen wie Universal kurzzeitig lahmlegten. Ebenfalls soll die Internetseite vom FBI auch angegriffen worden sein.

 

Andere Sharehoster bekommen angst!

Megaupload ist nicht der einzige Filehoster, auf dem eine große Menge an illegalen Dateien liegt. Manche Filehoster fürchten jetzt auch ihre Schließung. Deshalb haben manche Dienste wie Uploadet.to zumindest in den USA ihren Dienst eingestellt. Andere reduzieren auch nur die Funktionen ihrer Angebote, dazu gehört beispielsweise Filesonic oder Fileserve letztere haben jetzt Meldungen veröffentlicht:

All sharing functionality on FileSonic is now disabled. Our service can only be used to upload and retrieve files that you have uploaded personally.

~ Deutsch: Alle Sharing-Funktionalität auf FileSonic sind jetzt deaktiviert. Unser Service kann nur genutzt werden, um Dateien hochzuladen oder abzurufen, die Sie selbst hochgeladen haben.

Quelle: Filesonic

The file or page you tried to access is no longer accessible.

Become a Premium user and get access to millions of files at unlimited speeds and unlimited storage for your files. You can purchase a Premium Account.
Your account will be activated immediately.

~ Deutsch: Die Datei oder Seite, die Sie versuchten aufzurufen, ist nicht mehr zugänglich.
Werden Sie Premium-User und erhalten Sie Zugriff auf Millionen von Dateien, auf unbegrenzte Geschwindigkeiten und unbegrenzten Speicherplatz für Ihre Dateien. Sie können eine Premium Account erwerben.
Ihr Account wird sofort freigeschaltet.

Quelle: Fileserver

 

Ich würde allerdings zur Zeit von dem Kauf eines Premium Accounts abraten, da man noch nicht weiß was genau noch passiert. Bei Paypal soll auf Anfrage schon das Geld von Premium Accounts, die am Wochenende abgeschlossen wurden, wieder zurückgebucht.

 

Das ist soweit der Stand der Dinge, wir halten auf dem laufenden.

 

Was haltet ihr von der Schließung?

22 Jan.

0 Kommentare

Cloud Dienste im Vergleich

von

In diesem Artikel möchte ich gerne 3 verschiedene Cloud Dienste vergleichen.

Folgende Dienste habe ich gewählt:

  • Dropbox
  • Box
  • SugarSync

 

Dropbox ist wahrscheinlich einer der bekanntesten Cloud Dienste die es gibt. Einen Dropbox Account kann man sich kostenlos erstellen, dabei bekommt man 2 GB Speicher gratis dazu. Diesen kann man mit dem einladen von Freunden (250 MB / Freund) und erfüllen von Aufgaben auf bis zu 10GB erweitern.  Den Service kann man auf sehr vielen Plattformen nutzen, dazu zählen Windows, Mac OS X, Linux, iOS, Android, Symbian und Blackberry. Beim dem Desktop Clienten wird ein Dropbox Ordner im Benutzerverzeichnis [Windows] angelegt. Alle Dateien in diesem Ordner werden dann automatisch mit dem Cloud Service synchronisiert. In der Mobilen Version kann man aller Fotos, Videos oder andere Inhalte auf Dropbox hochladen und ein paar Dateiformate direkt in der App wiedergeben (darunter .jpg oder .mp3). Ein weiterer Vorteil ist das Dropbox auf Deutsch verfügbar ist.

Gegen Aufpreis kann man auch mehr Zusatzspeicher erlangen, dabei kosten 50GB 9,99$ im Monat (ca. 7,70€) oder 99$ im Jahr (ca. 76 €). Hingegen kosten 100GB 19,99$ im Monat (ca. 15,40€) oder 199$ im Jahr (ca. 154€). Es gibt außerdem eine weitere Team Variante mit mehr als 1TB.

Hier geht es zu Dropbox.

 

Box.net ist ein Cloud Service der vielleicht eher weniger bekannt. Einen Box Account kann man sich ebenso wie bei Dropbox auch kostenlos erstellen, doch in der Free Version gibt es hier 5GB Speicherplatz. Hier beträgt die maximale Dateigröße bei kleinen 25MB. Ebenfalls gibt es hier auch wieder eine Software für Windows und Mac OSX außerdem noch für die Mobilen Devices iOS, Android und Blackberry. Den kostenlosen Speicherplatz kann man auch hier durch werben neuer Nutzer erweitern. Dieser Dienst ist leider (noch) nicht auf deutsch verfügbar.

Gegen Aufpreis gibt es hier auch wieder mehr Speicher.  25GB 9,99$ im Monat (ca. 7,70€) und 50GB 19,99$ im Monat. Außerdem gibt es noch eine Business Version mit mehr Speicher und mehr möglichen Team Mitgliedern.

Hier geht es zu Box.net.

 

SugarSync ist ebenfalls nicht sehr bekannt. Auch bei diesem Service gibt es einen kostenlosen Account mit 5GB. Software gibt es für Windows, Mac OSX, Linux, iOS, Android, Blackberry, Symbian, Windows Mobile und es gibt eine mobil optimierte Website. Den kostenlosen Speicherplatz kann man durch Aufgaben und werben von neuen Nutzern erweitern. Der Dienst ist auf Deutsch verfügbar, jedoch sind die Apps auf Englisch.

Für einen Aufpreis erhält man auch hier mehr Speicher. Für 30 GB zahlt man 4,99$ im Monat (ca. 3,80€). Für 60 GB zahlt man 9,99$ im Monat (ca. 7,70€). Für 100 GB zahlt man 14,99$ im Monat (ca. 11,60€) und für 250 GB zahlt man 24,99$ im Monat (ca. 20€). Es gibt auch noch weitere Möglichkeiten.

Hier geht es zu SugarSync.

 

Was nutzt ihr für Dienste und was haltet ihr von denen? Würde mich über Kommentare freuen.

 

Hier noch ein schöner überblick der Dienste: https://www.sugarsync.com/sync_comparison.html

21 Jan.

0 Kommentare

Grooveshark – Nicht für Deutschland!

von

Der kostenlose Musik-Streaming-Dienst Grooveshark hat seine Plattform für Nutzer aus Deutschland vor einigen Tagen gesperrt. Der Grund dafür seien zu hohe Betriebskosten die an die GEMA gezahlt werden müssen. Wenn man die Seite aufruft erscheint unter anderem folgender Text:

Aufgrund unverhältnismäßig hoher Betriebskosten stellt
Grooveshark den Zugriff aus Deutschland ein.

Wir werden Sie vermissen! Sie können uns gerne schreiben. Wir hoffen, eines Tages zurück zu kommen. Wenn Sie die Betriebskosten für Anbieter wie Grooveshark herabsetzen wollen, können Sie eine höfliche Nachricht an die GEMA zu schicken. […]

Doch es gibt auch Möglichkeiten weiterhin Grooveshark zu nutzen.

Als erstes kann man im Browser einen Proxy- Server nutzen. Wie das genau funktioniert zeigt SemperVideo in einem Video auf YouTube:

Eine weitere Möglichkeit ist es ein kleines Plugin in seinem Browser zu installieren. In Google Chrome kann man hierfür zur Zeit „Grooveshark Germany unlocker“ nutzen. Doch es ist eine Frage der Zeit bis Grooveshark vielleicht auch diese Lücke schließt. Bisher kann man allerdings soweit alle Funktionen wieder nutzen.
Bei Mozilla Firefox kann man auf das kleine Plugin „Grooveshark Unlocker 1.0.1“ nutzen. Auch bei diesem Plugin funktioniert der Dienst wieder. Doch hier ist es auch wieder möglich das die Lücke von Grooveshark geschlossen wird.
Was haben Sie noch für Tricks oder Anmerkungen? Bitte in die Kommentare.

21 Jan.

0 Kommentare

Apple Keynote zum Thema Bildung

von

Am Donnerstag, dem 19. Januar hat Apple eine weitere Pressekonferenz bzw. Keynote in New York gehalten. Dieses mal handelte es nicht von dem iPad 3 oder dem iPhone 5, sondern es ging um Education (Bildung).

Apple hat vor sich jetzt in den Bereich für die Schule zu erweitern. Dafür wurde folgendes neu vorgestellt:

  • iBooks 2
  • iBooks Author
  • iTunes U App

20120121-085717.jpg iBooks 2
Apple hat seine App iBooks überarbeitet und intuitiver gemacht. Jetzt kann man in der App nicht nur Bücher lesen, sondern es bietet sich die Möglichkeit multimediale Inhalte in den eBooks wie ein Video oder eine Animation wiederzugeben. Das bietet ebenfalls neue Möglichkeiten, wie ein Schulbuch beispielsweise es nie hatte.

Die App gibt es auch schon in der 2.0 Version bei uns in Deutschland.

iBooks 2

Das Design der App hat sich jedoch im großen und ganzen nicht verändert:

iBooks 2

iBooks 2


iBooks Author
iBooks Author ist eine Mac App die dazu gedacht ist eBooks für die App iBooks zu erstellen. Hierbei funktioniert diese wie zum Beispiel die App iWork. Mit iBooks Author kann ohne jegliche Programmier Kenntnisse gearbeitet werden. Somit richtet sich die App nicht nur an Verlage sondern auch an Privatanwender oder Lehrer, die für ihre Schüler Lernmaterial in Form von eigenen Büchern zur Verfügung stellen möchten.

iTunes U App Icon iTunes U App
Nachdem Apple vor einiger Zeit dem Dienst iTunes U eingeführt hat, welcher Multimediale Inhalte zum Thema Bildung anbietet, ist jetzt auch dazu eine App erschienen.

iTunes U App

iTunes U App

Wer sich die Keynote einmal ansehen möchte wird hier weitergeleitet.