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23 Jan.

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Megaupload-Affäre – Filehoster bekommen Angst

von

Die Schließung von Megaupload

Am 19. Januar 2012 wurde der Sharehoster Megaupload von der FBI geschlossen, sämtliche Server (die rede ist von ungefähr 40 Petabyte) beschlagnahmt und 4 von 6 Betreibern festgenommen. Darunter der deutsch-finnische Kim Schmitz, der schon häufiger aufgrund von dubiosen Internet- Geschäfte aufgefallen ist.

Megaupload stand schon länger zur Kritik, weil illegale Uploads hier nahezu gefördert wurden, denn um Dateien kostenlos hochladen zu können mussten sie in einem bestimmten Zeitraum (30 Tage) immer wieder runtergeladen werden, ansonsten wurden sie gelöscht. Das macht natürlich die legale Nutzung als kostenloses Backup schwierig. Zudem wurden Nutzer damit angelockt, dass sie Geld pro Download einer zuvor hochgeladenen Datei vergaben. Mit seinen eigenen Dateien ist es schon schwieriger hohe Downloadzahlen zu erreichen. Doch das was der Nutzer hier verdient ist nur ein geringer Teil, denn der Filehoster hat laut US Angaben 175 Millionen Dollar durch Werbeeinblendungen und Premium Accounts verdient haben. Doch das fast 3 fache soll an Schaden wahrend der 7 Jahre, die Megaupload schon besteht, bei den Rechteinhabern entstanden sein.

Aufgrund der Schließung von Megaupload reagierte die Hackergruppe “Anonymous” indem sie Webseiten von Firmen wie Universal kurzzeitig lahmlegten. Ebenfalls soll die Internetseite vom FBI auch angegriffen worden sein.

 

Andere Sharehoster bekommen angst!

Megaupload ist nicht der einzige Filehoster, auf dem eine große Menge an illegalen Dateien liegt. Manche Filehoster fürchten jetzt auch ihre Schließung. Deshalb haben manche Dienste wie Uploadet.to zumindest in den USA ihren Dienst eingestellt. Andere reduzieren auch nur die Funktionen ihrer Angebote, dazu gehört beispielsweise Filesonic oder Fileserve letztere haben jetzt Meldungen veröffentlicht:

All sharing functionality on FileSonic is now disabled. Our service can only be used to upload and retrieve files that you have uploaded personally.

~ Deutsch: Alle Sharing-Funktionalität auf FileSonic sind jetzt deaktiviert. Unser Service kann nur genutzt werden, um Dateien hochzuladen oder abzurufen, die Sie selbst hochgeladen haben.

Quelle: Filesonic

The file or page you tried to access is no longer accessible.

Become a Premium user and get access to millions of files at unlimited speeds and unlimited storage for your files. You can purchase a Premium Account.
Your account will be activated immediately.

~ Deutsch: Die Datei oder Seite, die Sie versuchten aufzurufen, ist nicht mehr zugänglich.
Werden Sie Premium-User und erhalten Sie Zugriff auf Millionen von Dateien, auf unbegrenzte Geschwindigkeiten und unbegrenzten Speicherplatz für Ihre Dateien. Sie können eine Premium Account erwerben.
Ihr Account wird sofort freigeschaltet.

Quelle: Fileserver

 

Ich würde allerdings zur Zeit von dem Kauf eines Premium Accounts abraten, da man noch nicht weiß was genau noch passiert. Bei Paypal soll auf Anfrage schon das Geld von Premium Accounts, die am Wochenende abgeschlossen wurden, wieder zurückgebucht.

 

Das ist soweit der Stand der Dinge, wir halten auf dem laufenden.

 

Was haltet ihr von der Schließung?

04 Juni

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Meine Daten im World Wide Web

von

Ich werde manchmal folgendes gefragt: „Warum findet Google mein Bild?“.
Meistens liegt das daran, das man persönliche Bilder oder Informationen in Sozialen Netzwerken gepostet hat. Die

Suchmaschinen und teils auch spezielle, personenbezogene Suchmaschinen wie 123People, filtern Internetseiten und Sozialen Netzwerke, wie diese das genau machen, erkläre ich in dem folgenden Artikel.

Was geschieht wenn ich was poste?

Wenn ich was in einem Sozialem Netzwerk wie zum Beispiel Facebook oder Twitter poste, dann werden diese Daten als erstes an meine „Freunde“, „Follower“ oder Ähnliches verbreitet. Diese können die Status Updates oder Bilder lesen oder sich ansehen oder weiter verbreiten.

Doch auch Suchmaschinen sehen sich eventuell die Mitteilungen an, das geschieht durch so genannte Bots, das sind automatische generierte „Besucher“, die die Homepage nach (neuen-) Inhalten absuchen. Diese Inhalte werden dann weitergegeben.

Wann kann man die Daten bei den Suchmaschinen finden?

Bots kommen je nach Relevanz der Internetpräsenz unterschiedlich häufig. Dieses kann einmal im Monat sein, allerdings auch bis zu mehrmals am Tag. So ist es auch bei größeren Sozialen Netzwerken wie zum Beispiel Facebook.

Was können andere Personen mit den Daten bei den Suchmaschinen machen?

es ist ja sehr bekannt das viele gerne mal ihre Freundin oder ihren Freund im Internet suchen. So machen das auch manche Arbeitgeber. Es ist allerdings nicht erlaubt zum Beispiel wegen privater Fotos im Internet einen Angestellten zu entlassen.

Wie kann ich die Daten aus den Suchergebnissen entfernen?

Da die Bots immer wieder auf den einzelnen Seiten unterwegs sind und die Suchmaschine immer möglichst aktuelle Ergebnisse haben will, ist es eigentlich nur eine Frage der Zeit bis die verschiedenen Daten aus den Suchergebnissen verschwindet.

Wenn man ein zum Beispiel ein Bild möglichst schnell aus den Suchergebnissen entfernen will, dann kann man zum Beispiel bei Google ein Formular ausfüllen. Dieses finden Sie unter anderem hier: http://www.google.com/support/bin/static.py?page=ts.cs&ts=1114905

Was machen die Webseitenbetreiber mit den Daten?

Für die Betreiber der Internetseite sind die einzelnen Daten in der Hinsicht wichtig, weil diese vor allem persönlich bezogene Werbung schalten können und damit die Chance höher ist das man auf die Werbung klickt. Somit erhoffen die Betreiber sich mehr Einnahmen.

Manche Webmaster/Firmen verkaufen allerdings die Daten ihrer Nutzer weiter, was  eigentlich ein Verstoß gegen den Datenschutz ist… (Was ist eure Meinung dazu? Schreib bitte dies mal in die Kommentare)

 

Kurzes Fazit:

Am Schluss des kurzen Artikels über das Thema wie die Daten im Internet verarbeitet werden, erlaube ich mir noch ein kurzes persönliches Fazit.

Also ich persönlich finde es nicht so schlimm, wenn ich bei einer Suchmaschine gefunden werde, da es ja immer die Möglichkeit gibt jegliche Inhalte aus den direkten Suchergebnissen zu entfernen. Doch die Daten bleiben immer irgendwo!

Damit solche Probleme erst gar nicht entstehen können, bleibt nur eins zu sagen:

„Überlegen Sie zwei mal ob Sie etwas ins Internet stellen oder halt nicht!“

 

Ich bedanke mich fürs lesen.

 

23 Apr.

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Apple is watching you

von

Viele iPhone und iPad Nutzer sind empört, das Apple auf dem jeweiligen Gerät eine unverschlüsselte Datei hinterlegt, die Standorte in Breiten- und Längengrade enthält. Diese Datei nennt sich „consolidated.db.“. Da die Datei nicht verschlüsselt ist, kann jeder User diese mithilfe einer Software auslesen, die mittlerweile auch für Windows zur Verfügung steht.

 

Ist das erlaubt?

Der Bundesdatenschutzbeauftragte Peter Schaar sagte zu diesem Vorfall der Nachrichtenagentur dpa: „Diese Speicherung von Standortdaten ohne Kenntnis der Betroffenen wäre nach deutschem Datenschutzrecht sicherlich nicht zulässig“.

 

Was hat Apple davon?

Zurzeit lässt sich noch nicht sagen ob die Daten an Apple weitergeleitet werden!

Doch Apple könnte mit dem Daten über den jeweiligen Standort benutzerdefinierte Werbung, zum Beispiel in Apps, schalten

Ein weiterer Vorteil wurde allerdings darin liegen, dass wenn der User sein iPhone verliert, dass Anhand der letzten Standorte, das Smartphone wieder gefunden werden kann.

 

Kann man das ausschalten?

Einen direkten Knopf oder Ausschalter in der iOS Version 4.3 gibt es noch nicht, allerdings hat das Onlineportal der Deutschen Computerzeitung „Chip“ eine Anleitung protokolliert, wie man die Standortspeicherung ausschalten kann. Hier geht’s zum Tutorial!

 

Macht das nur Apple?

Nein, nicht nur das iPhone (iOS) von Apple speichert die Standorte, sondern auch das Smartphone Betriebssystem Android von Google. Bei Android ist allerdings bekannt das die Daten an Google weitergeleitet werden, allerdings kann man dieses durch einen Schalter in den Einstellungen des Smartphones ausschalten.

 

Software zum Auslesen der Standorte:

–         iPhone Tracker for Windows: http://huseyint.com/iPhoneTrackerWin/

–         iPhone Tracker for Mac: http://mactracker.dreamhosters.com/iphone/